Referenz stärkere Kolbenbildung
Referenz gleichmäßiges Wachstum
Referenzfläche
Referenz cca 240 cm
Kontroll schwächere Kolbenbildung
Kontroll hektisches Wachstum
Kontrollfläche
Kontroll 180 cm
Ganze Fläche

Bakterien

Mikro-Vital Bakteriendünger
Nährstoffersatz anders…

Eine der wichtigsten Faktoren der Pflanzenbau istdie Bodenfruchtbarkeit, die unbedingt nachhaltig gesteigert werden muss.
Der Boden, die landwirtschaftliche Fläche ist ein besonders wichtiger
Grundsatz für die Menschheit, deshalb müssen wir mit ihm und auf ihm so wirtschaften, dass er für die Zukunft erhalten bleibt. 
Wenn die physischen und chemischen Eigenschaften des Bodens nicht imstande sind die Lebensbedingungen der Mikroorganis­men langfristig zu sichern (z.B. Bodenverdichtung durch Bin­nengewässer, schlechter pH-Wert, Anwachsen von schädlichen Mikroorganismen), dann lassen die wichtigsten Funktionen des Bodens - und die Fähigkeit schädlichen Umwelteinflüssen wider­zustehen- nach. (Quelle: Dr. Bíró, Borbála und Pacsuta, Péter, Institut für Bodenforschung der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie)
Ein Kennzeichen der umweltfreundlichen Bodenbewirtschaftung ist, dass die Bedürfnisse der Produktion und der Umwelt in Übereinstimmung ge-bracht werden und die Umwelt geringstmöglich belastet wird. Das soll aber auf keinen Fall die Missachtung der Düngung bedeuten. Demgegenüber sollen optimale Mengen von Dünger und entsprechende Düngersysteme verwendet werden. Dabei leistet Mikro-Vital Bakteriendünger Hilfe.
Der Bakteriendünger Mikro-Vital ist seit 1997 auf dem Markt und ge-
winnt immer mehr zufriedene Kunden.
Ungarische amtliche Untersuchungen bezeugen die effiziente nährstoff-
liefernde und bodendesinfizierende Wirkung von Mikro-Vital.
Mikro-Vital wurde sowohl innerhalb als auch außerhalb der Europäischen Union anerkannt. Unser Produkt ist auch in den Nachbarländern zugelas­sen, die Exportmenge steigt kontinuierlich.
Mikro-Vital wurde 2006 mit dem „Großen Preis für den Ungarischen Pflanzenbau” ausgezeichnet.

Warum gerade Mikro-Vital?

1. Zusammensetzung
Mikro-Vitalbeinhaltet frei lebende, Cellulose abbauende, stickstoffbin-
dende Bakterien, bzw. Spurenelemente. Das Erzeugnis beinhaltet keine chemischenoder hormonellen Mittel. 

2. Wirkungsmechanismus
• Celluloseabbau
• Stickstoffbindung
• Erschließung von Phosphor und Kalium
• Steigerung der Trockentoleranz
• Desinfizierung des Bodens
• Verbesserung der Bodenstruktur

Für die entsprechende Bodenbewirtschaftung bieten wir un­seren Kunden technologische Empfehlungen. Nach Bedarf ste­hen wir auch mit maßgeschneiderten Plänen zur Nährstoffbe­wirtschaftung auf Grund von Bodenanalysen zur Verfügung. Die Analysen werden in unserem Bodenlaboratorium an unserem Standort durchgeführt.

Mikroorganismen spielen in allen Lebenszyklen eine wichtige Rolle:

• Im Kohlenstoffzyklus stellen die Bakterien durch den Abbau
  von Cellulose und Hemicellulose zu einfachen Zuckern Energie
  her, die zur Synthese von Kohlenstoffdioxid notwendig ist.
• Im Stickstoffzyklus ist die Wirkung der stickstoffbindenden
  Bakterien entscheidend für die angebauten Pflanzen.

Der Stickstoffzyklus

Im Mikro-Vital sind frei lebende stickstoffbindende Bakterien (Azoto­bacter, Azospirillium) vorhanden, die unter Umständen der gemäßigten Zone imstande sind in der Vegetationszeit kontinuierlich 50-60 kg Stick­stoff pro Hektar zu binden.  Die Wirkung der Bakterien lässt sich anhand von mehreren Faktoren messen:
1. Mit der von den Bakterien gebundenen Stickstoffmenge kann die
Menge der geplanten künstlichen Stickstoffdünger verringert werden.
2. Die Bakterien versorgen die Pflanzen kontinuierlich mit Nährstoffen.
3. Der Eiweißgehalt der Pflanzen nimmt zu.
4. Der Abbau von Pestiziden in den Pflanzen wird verbessert.

• Im Phosphorzyklus machen die Bakterien die praktisch nicht lös-
  baren Phosphate zu lösbar, und zwar mithilfe von Metallkomplexe
  bildenden organischen Säuren, die sie aus Zuckern herstellen. So
  können die Pflanzen das in Lösung gebrachte Phosphat aufnehmen.

Mikro-Vital enthält Phosphor mobilisierende Bakterien (Pseudomonas), welche imstande sind, die Phosphornachlieferung des Bodens um 180-250 mg/ kg zu steigern. Pro Hektar stellt Mikro-Vital ca. 30-50 kg Phos­phorwirkstoff zur Verfügung. Demzufolge
1.  kann die ausgestreute Menge des Kunstdüngers vermindert werden
2. Ernährungsindikatoren werden dank der kontinuierlichen Nähr-
stoffversorgung verbessert

• Die Erschließung von Kalium erfolgt während des Abbaus von
  organischen Abfällen mit Hilfe von organischen Säuren. Wie es im
  Phosphorzyklus ausgeführt wurde, kann durch die Wirkung von
  Mikro-Vital pro Hektar mit ca. 30-50 kg Kaliumwirkstoff gerech-
  net werden.

In den Stengelresten der angebauten Pflanzen ist eine bedeutende Menge von Kalium aufzufinden. Dank der Bakterien im Mikro-Vital ist dieses Ka­lium für den nächsten Pflanzenbestand aufnehmbar.
Einige Beispiele:
erhaltener Kaliumgehalt in Pflanzenstengeln nach Herstellung einer Tonne Maiskörnern: 5-10 kg
erhaltener Kaliumgehalt in Pflanzenstengeln nach Herstellung einer Tonne Sonnenblumenkörnern: 20-30 kg
erhaltener Kaliumgehalt in Pflanzenstengeln nach Herstellung einer Tonne Weizenkörnern: 5-10 kg!

Ertragsergebnisse von Gebieten nach Stoppelbehandlung mit MIKRO-VITÁL Bakteriendünger (Telekgerendás / Ungarn)

  behandelt 1 l/ha Kontrolle
2004. Weizen nach Mais 5,92 t/ha 5,65 t/ha
Gluten 31,2 % 28,8 %
2005. Zuckerrübe nach Weizen 68,91 t/ha 65,44 t/ha
Digestio 15,88 % 15,43 %
2006. Weizen nach Mais 5,25 t/ha 4,65 t/ha
Gluten 30,5 % 29,2 %
2008. Grüne Erbsen nach Weizen 6,82 t/ha 6,48 t/ha
Trockenerbsen 3,58 t/ha 2,33 t/ha
Grüne Erbsen nach Weizen 4,72 t/ha 4,32 t/ha
2009. Weizen nach Raps 3 l/ha    6,18 t/ha 1 l/ha    5,61 t/ha
Gluten 25,2 % 25,4 %
Weizen nach Sonnenblume 4,57 t/ha 4,53 t/ha
Gluten 26,9 % 26,5 %
Weizen nach Mais 5,59 t/ha 5,54 t/ha
Gluten 24,9 % 24,7 %

  • Die Trockentoleranz stärkende Wirkung setzt sich aus zwei Fak­toren zusammen:
- Erstens scheiden die Bakterien Stoffe aus, die den Wachstums­hormonen ähnlich wirken, wodurch die Pflanzen angetrieben werden ein größeres Wurzelwerk zu entwickeln.
- Anderseits entwickeln die Bakterien eine  Polysaccharidhülle, um ihren eigenen Körper zu schützen. Diese ist von einer wasserhaltenden Fähigkeit gekennzeichnet. Da die Bakterien unmittelbar an den Wurzeln leben, lassen sie durch diese Hülle die Pflanze einige Tage lang Wasser zu­kommen, auch wenn es keinen Niederschlag gibt.
- Unser Bakteriumerzeugnis verdankt seine bodenverbessernde Wirkung diesem Polysaccarid-Schleim.

 

•  Bodendesinfektion: ein zusammengesetzter Mechanismus:
  Der Pseudomonas-Stamm scheidet ein fungistatisches Nebenpro-
  dukt aus, entzieht durch die Ausscheidung von einer Sidero-
  phor-Verbindung den Pilzen die für die Entwicklung unentbehr-
  liches Eisen und Molybdän. Dank ihrer schnelleren Kolonisation
  verzehren sämtliche Bakterien im Mikro-Vital im Kampf gegen
  andere Mikroorganismen um Nährstoffe Pflanzenreste, von denen
  sich auch andere Bakterien ernähren.

 
                                   

Nicht behandelter, mit Sclerotonia infizierter Pflanzenbestand

Gesunder, mit Mikro-Vitalbehandelter Pflanzenbestand

EINIGE ERGEBNISSE VON VERSUCHEN MIT DEN HAUPTKULTUREN:


Wirkung der Mikro-Vital-Behandlung im Winterweizenanbau
Dr. Tóth Szilárd, Universitätsdozent, Debrecen, Ungarn
 
Kontroll Behandelt Signifikante ertragssteigende Wirkung
    2010. 2011. 2012.
  27 kg/ha N Wirkstoff 1,259 t/ha 1,280 t/ha 1,015 t/ha
60-50-65 kg/ha NPK 1 l/ha Mikro-Vital 1 Sorte 5 Sorten 10 Sorten
    4 Wieder-
holungen
4 Wieder-
holungen
4 Wieder-
holungen

Wirkung der Mikro-Vital-Behandlung im Sonnenblumenanbau
Dr. Tóth Szilárd, Universitätsdozent, Debrecen, Ungarn 2010

Kontroll Behandelt
74 kg/ha NPK
27 kg/ha N
Wirkstoff
1 l/ha Mikro-Vital

Wirkung der Mikro-Vital-Behandlung im Maisanbau
Dr. Tóth Szilárd Universitätsdozent, Sáránd, Ungarn 2012

Kontroll Behandelt
80 kg/ha NPK
27 kg/ha N
Wirkstoff
1 l/ha Mikro-Vital


 

Ausbringung des Düngers

Drei Möglichkeiten der Ausbringung stehen zur Auswahl:
1. Bei Sommerkulturen: vor der letzten Phase der Saatbeetvorbereitung
2. Bei Winterkulturen: vor Stoppelbearbeitung
3. Im Herbst: vor der letzten Phase der Saatbeetvorbereitung

Ausbringung ist durch mehrere Verfahren möglich:
• HerkömmlichesVerfahren: Das Mittel muss immer verdünnt
  werden. 1 Liter Mikro-Vital in 10 Liter Wasser auflösen, die Lösung
  anschließend mit 200-400 Liter vermengen, und unverzüglich mit
  einer Feldspritze ausbringen.
• Mit dem elektrischen Ausbringungsgerät Mikro-Press: 1 Liter
  Mikro-Vital in 50 Liter Wasser verdünnen, die Lösung mit dem
  Ausbringungsgerät auf 1 Hektar verwenden. Vorteil des Ausbrin-
  gungsgeräts ist, dass es sowohl auf Sämaschinen als auch auf Ein-
  arbeitungsmaschinen montiert werden kann, so dass die Ausbrin-
  gung und die Einarbeitung in einem Schritt möglich sind.

Mikro-Vital muss ca. 5-20 cm tief eingearbeitet werden, wo genügend Sauerstoff für die Bakterien im Mikro-Vital zur Verfügung steht. Die im Boden lebenden Bakterien sind sowohl gegenüber UV-Strahlung als auch hohe Temperaturen sehr empfindlich.
Die Einarbeitung kann sowohl mit einem Kombinator, als auch mit einer leichten Scheibe oder einer Grubenschar erfolgen.

Dosierung
Die optimale Dosis von Mikro-Vital ist im Fall von Feldpflanzenbau für die Nährstofferneuerung des Bodens 1 l/ha, für Bodendesinfizierung 2-3 l/ha. Dieser Dosierung muss die Nährstoffbewirtschaftung angepasst werden un­ter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Pflanzen. Unsere technologischen Empfehlungen zu den einzelnen Pflanzensorten bieten dabei eine Hilfe.
Gartenkulturen im Freiland: 3 l/ha. Bei Treiben: 1 l / 500-1000 m2. Eine kleinere Dosis ist empfohlen um das Wachsen des Wurzelwerks der Pflanzen zu unterstützen und den Boden zu desinfizieren. Eine größere Dosis ist für Behandlung von Treibhäusern vorteilhaft, in denen vom Boden aus in­fizierende Pilze wuchern.

• MIKRO-VITAL IM GARTENBAU

Produzenten, die regelmäßig Mikro-Vital verwenden, berichten darüber, dass sie die gleiche Menge produzieren, indem sie um 25-30% weniger Kunstdünger verwenden, oder mit der gleichen Menge von Nährst­offen um 15-20% höhere Erträge erreichen.

Mikro-Vital empfehlen wir vor allem, weil es die Verwurzelung der Pflanzen begünstigt. Die Pflanzen entwickeln rasch ein großes Wur­zelwerk mit vielen Wurzelhaaren, wodurch die Wasser- und Nährstoffauf­nahme besser wird.

Bei Treiben auf dem Boden tritt eine desinfizierende Wirkung auf. Bei Fusarium-Welke und Absterben der Pflanzenstämmen, sowie Weißschimmel wurde die Wirkung von Mikro-Vital durch amtlichen Untersu­chungen bestätigt. Auf Grund von Erfahrungen von Produzenten kann festgestellt werden, dass Infektionen durch Pitium und Risoktonia vorge­beugt werden können. Dies ist der celluloseabbauenden Wirkung von Mikro-Vital zu verdanken: Die zurückbleibenden infizierten Pflanzenreste im Boden werden von den Bakterien im Mikro-Vital verzehrt, bevor eine Pilzinfektion auftreten könnte.

Bei Treiben von Pflanzen mit Steinwolle haben wir festgestellt, dass die Pflanzenreste vom Vorjahr bei Neuanpflanzung der gebrauchten Abdeck­ungen von den Bakterien im Mikro-Vital „aufgegessen” werden. Dadurch ist eine schnellere Wurzelverbreitung ermöglicht als ohne Behandlung mit Miro-Vital. In diesem inaktiven Kultursubstrat ist es ratsam, die Behan­dlung monatlich zu wiederholen, da die Bakterien nach Verzehrung der Pflanzenreste verhungern.
Bei Treiben auf dem Boden von Kreuzblütlern ist eine Behandlung vor dem Auspflanzen genügend, bei immertregenden Kulturen empfehlen wir die Behandlung alle 6 bis 8 Wochen zu wiederholen um eine bessere Ernte zu erreichen. Wenn Kosteneinsparungen angestrebt werden, um mit weniger Kunstdünger die gleiche Menge zu produzieren, ist eine ein­malige Behandlung vor der Anpflanzung ausreichend.

Die celluloseabbauende Wirkung ist auch bei Standkulturen von Vorteil: Wir haben Untersuchungen zur Behandlung mit Mikro-Vital von Wein, Pfirsich und Spargel durchgeführt. Wir haben untersucht, wie Mikro-Vi­tal die abgebrochenen Reben, Astabschnitte, Pflanzenstiele abbaut. In jedem Fall war zu beobachten, dass die Bakterien auch die harten, holzi­gen Pflanzenteile abbauten. Dem Spritzen folgten jedes Mal Einarbeitung, Bodenbearbeitung.

                              
Empfohlene Dosierung:

  • Gartenkulturen im Freiland: 2-3 l/ha
  • Bei Treiben zum Bodendesinfizierung: 1 l / 400-500 m2
  • Wiederholte Behandlung: 1 l / 1000 m2
  • Setzlingszucht in Torfmischung: 5-10 ml/m3

Düngerbehandlung
Ergiebnisse eines 8monatigen Experiments, das 2004 in Szeghalom, Ungarn in einem Rinderbetrieb mit Tiefstreudurchgeführt wurde:

  1. Nach der Behandlung der Stroheinstreu mit Mikro-Vital hat sich das Vorkommen von Nagelbetterkrankungen der Tiere verringert.
  2. Im behandelten Stall ist der Ammoniakgeruch verschwunden.
  3. Die behandelte Streu ist trocken, ist um 98-99% kompostierter geworden, konnte sofort ausgestreut werden.
  4. Das Volumen der behandelten Streu hat sich auf die Hälfte verringert im Vergleich zur unbehandelten Streu.
  5. Beim Ausmisten des Stalls konnte die Hälfte der Zeit eingespart werden.
  6. Im behandelten Stall fährt die Lademaschine wegen feuchter Flecken nicht fest, da es solche Flecken nicht mehr gibt.
  7. Früher musste der Stall jährlich dreimal ausgemistet werden, demgegenüber reichen nach der Behandlung mit Mikro-Vital zwei Gelegenheiten.Im Endeffekt verringert Mikro-Vital auf dieser Art und Weise auch die Größe des zur Mistlagerung nötigen Platzes.

Der Unterschied zwischen den beiden Bildern ist gut erkennbar. Auf dem Bild links ist ein mit Mikro-Vital behandelter Stall, auf dem Bild rechts ein nicht behandelter Stall zu sehen.

Haltbarkeit: Bei Lagertemperaturen von 4-15 oC, vor Sonnenlicht und Hitze geschützt, in einem offenen Gefäß: 3 Wochen. Bei Lagertempera­turen von 0-4 oC: mehrere Monate. Bei der Herstellung von Mikro-Vital berücksichtigen wir immer die saisonalen Bedürfnisse unserer Kunden.

Nahrungsmittelhygienische Wartezeiten: 0 Tage

Gefährlichkeitseinstufung: gefährdet die öffentliche Gesundheit nicht

Arbeitsgesundheitliche Wartezeit: 0 Tage

Die Beförderung bedarfkeine besonderen Maßnahmen.

Entzündbarkeit: nicht entzündbar, „F”

Arbeitssicherheitsmaßnahmen: Kommt das Mittel mit der Haut oder den Augen in Berührung, muss mit Wasser ausgespült werden.

Zulassungsnummer: 02.5/536/1/2008